"Und nun: Führungsverantwortung!"

 

 

Tja, und nun?

 

Das Verhaltensfahrplanseminar für die ersten 100 Tage

 

 

Die erste Führungsverantwortung steht an - möglicherweise im eigenen Team. Nun ist es wichtig, mit einem klaren Fahrplan in diese Aufgabe hineinzugehen, sonst ist das Scheitern beinahe programmiert. Und Scheitern heißt hier nicht nur, dass ein schlechtes Führungsergebnis produziert wird, sondern dass der energetische Aufwand einfach zu groß ist, um dieses Ergebnis zu erzielen. Nicht wenige Führungskräfte verbrennen also in ihrer Aufgabe.

 

Unsere Erfahrung zeigt, dass die meisten neuen Führungskräfte erst nach anfänglichen Schwierigkeiten in den Genuss von Qualifizierungsmaßnahmen kommen. Oft ist es dann allerdings - zumindest für eine Verwendung im bisherigen Team - zu spät und aufwändige Umbesetzungen im Team, oder in der Führungsverantwortung sind die Folge.

 

Das ist leicht vermeidbar, wenn ein klarer, auf die persönliche Situation zugeschnittener Verhaltensfahrplan die dos & don´ts für die ersten 100 Tage aufzeigt.

 

 

Die größten Fragezeichen von sowohl Führungsneulingen als auch von gestandenen Führern:

 

·         Wie erhalte ich die Motivation meiner Mitarbeiter?

 

·         Wie erwerbe ich Autorität und Gefolgschaft (auch das Thema: vom Kollegen zum Chef)

 

·         Wie gestalte ich tragfähige Vereinbarungen? (Führen mit Zielvereinbarungen - MbO)

 

·         Wie löse ich Konflikte?

 

·         Woran erkenne ich Büro- und Machtspiele frühzeitig?

 

·         Wie spreche ich Probleme fair an?

 

·         Wie entwickle ich mein Team / meine Gruppe?

 

·         Wie steuere ich die Gruppe / das Team in Veränderungsprozessen? (Umstrukturierungen, Veränderungen in der Gruppenzusammensetzung etc.)

 

·         Wie führe ich in komplexen Situationen?

 

 

 

Insgesamt lassen sich alle Felder, auf denen eine Führungskraft gefordert ist, mit einer Einwortüberschrift benennen, die jeweils mit einem K beginnt:

 

 

Kohäsion       

 

Gibt es hier Wir-Gefühl, inneren Zusammenhalt, Teamgeist, Gruppenstolz?

 

 

Kohärenz

 

Verstehe ich, was wie und warum passiert? Kann ich meine Arbeit(-swelt) selbst gestalten?

 

Hat meine Arbeit/dieses Unternehmen einen tieferen Sinn?

 

 

Kongruenz

 

Wird gemacht, was gesagt wird und wird gesagt, was gemacht wird?

 

 

Kooperation  

 

Arbeitet man vorbehaltlos in auch wechselnden Arbeitsgruppen mit jedem im Team zusammen, unterstützt man sich?

 

 

Konsequenz  

 

Haben Erfolg und Misserfolg Konsequenzen? Welche? Sind diese kommuniziert und verlässlich (siehe Kohärenz und Kongruenz)?

 

Nimmt man auch unangenehme, unerwartete, ungewohnte Konsequenzen in Kauf, um Dinge umzusetzen?

 

 

Konzentration          

 

Konzentriert man sich hier, oder gibt es die große Verzettelung?

 

Wird hier wichtig von unwichtig unterschieden und hält man sich daran?

 

 

Kontinuität

 

Verstehen wir uns auf stetige und langfristige Strategieumsetzung und Zielverfolgung, oder ist es eher die wöchentliche/monatliche/jährliche neue Sau durch´s Dorf?

 

 

Kompetenz    

 

Ist der richtige Mensch am richtigen Platz und tut die richtigen Dinge auf die richtige Art und Weise?

 

Versteht es unsere Führungskraft, für die ersten sieben Ks zu         sorgen und versteht, was wir hier tun, oder...?

 

 

 

Natürlich sind die Übergänge fließend, die Überschneidungen riesig und daher die Kategorisierung erst einmal akademischer Natur.

 

Und sie macht deshalb unbedingt Sinn, weil Führung hiermit operationalisierbar wird.

 

Statt zu sagen, "Nun führe ´mal erfolgreich!", kann ich schauen, in welchem Bereich was zu tun ist, entsprechendes Verhalten zeigen und Maßnahmen ergreifen.

 

Darüber hinaus werden alle acht Kategorien selbstverständlich höchst subjektiv von den Teilnehmern erlebt und entsprechend bewertet.

 

Die Führungsfähigkeit besteht also darin, eine hinreichende - keine 100 % ige - Einigkeit in Wahrnehmung und Bewertung durch das Team herzustellen und vor allem zu verstehen, dass es sich hier um einen steten Prozess handelt, der nie zu einem Ende gelangt und -´mal mehr, ´mal weniger - Aufmerksamkeit benötigt.

 

 

Eins ist also klar: Alle acht K sind immer wichtig. In den ersten 100 Tagen kann sich die neue Führungskraft vor allem auf folgende Bereiche konzentrieren:

 

 

Kohärenz       

 

Verstehe ich, was wie und warum passiert? Kann ich meine Arbeit(-swelt) selbst gestalten? Hat meine Arbeit/dieses Unternehmen einen tieferen Sinn?   

 

Welche Veränderungen sind geplant? Was muss geschehen und haben wir nicht in der Hand, was können wir beeinflussen?

 

 

Kooperation  

 

Arbeitet man vorbehaltlos in auch wechselnden Arbeitsgruppen mit jedem im Team zusammen, unterstützt man sich?

 

Gibt es ob der Veränderung neue Animositäten oder alte, die jetzt hochkommen?

 

Konflikte haben immer Vorrang! Welche informellen Wege gibt es, welche heimlichen Entscheider?

 

 

Kontinuität   

 

Verstehen wir uns auf stetige und langfristige Strategieumsetzung und Zielverfolgung, oder ist es eher die wöchentliche/monatliche/jährliche neue Sau durch´s Dorf?

 

Es war nicht alles schlecht: Was muss gehen, was soll bleiben? Wie kann ich das eventuell notwendige Neue mit dem Alten verbinden?

 

 

Kompetenz    

 

Ist der richtige Mensch am richtigen Platz und tut die richtigen Dinge auf die richtige Art und Weise? Versteht es unsere Führungskraft, für die ersten sieben Ks zu sorgen und versteht, was wir hier tun, oder...?

 

Was tun die hier genau und wie gut aus ihrer Sicht? Wie schätzen sie ihre Belastung ein? Was sollte das Team über mich als Mensch und als Fachmann wissen? Ist ihnen klar, warum man mich ausgewählt hat? Worauf können sie sich bei mir verlassen, worauf können und worauf müssen sie sich einstellen?

 

 

 

Weitere Fragestellungen aus dem Training (Teil 1 und 2) zur Vorbereitung auf die (neue) Führungsaufgabe

 

·         Was ist für mich "gute Führung"?

 

·         Was erwartet meine Organisation von mir?

 

·         Was ist meine Aufgabe als Führungskraft? Welchen Preis bezahle ich dafür?

 

·         Wie balanciere ich die Ansprüche an mich? Wie gehe ich persönlich mit den Erwartungen um?

 

·         Welcher Verhaltensstil ist bei mir/in der Organisation hervorstechend? Was sind Vor- und Nachteile?

 

 

 

 

Über die hier vorgestellten Prämissen und Inhalte hinaus wird die Führungskraft individuell vorbereitet auf ihre Aufgabe in ihrem konkreten Team.

 

Gemacht und erarbeitet wird also, was individuell hilft und nicht zwanghaft das, was geschrieben steht.

 

 

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Step 1:

Ein profundes Telefonat vorab zur Klärung der persönlich-beruflichen Situation und erste vorbereitende Aufgaben.

 

Step 2:

Seminar

20.6. - 22.6.2019

Start: Do., 17 Uhr

Ende: Sa., 17 Uhr

 

Step 3:

Zwei Coaching-Telefonate bis zu je 1 Stunde zur Umsetzungs-unterstützung            zwischen Seminar und Follow-up

 

Step 4:

Follow-up

30. - 31.08.2019

Start: Do., 17 Uhr

Ende: Fr., 17 Uhr

 

 

Investition

3.490 EUR incl. Essen, Trinken während des Seminars und Arbeitsunterlagen

zzgl. Mwst.

 

 

Ort

Raum

Bremen / Hannover